Einen ganzen Tag lang blieben wir vor Högsåra vor Anker und genossen die Ruhe. Die Kinder erkundeten mit dem Beiboot die Umgebung und ruderten an Land, um frische Lebensmittel einzukaufen. Bis Helsinki – und zurück zur Arbeit – blieben uns noch drei Tage.
Nach einigen Tagen auf See, an denen das kalte Ostseewasser unsere einzige Waschgelegenheit gewesen war, fühlte sich eine Sauna einfach fantastisch an. Seit unserer Abreise aus England hatten wir nichts Besseres als eine Dusche erlebt. In Schweden ernteten wir meist nur verwunderte Blicke, wenn wir in den Yachthäfen hoffnungsvoll nach einer Sauna fragten. Es gab keine. Nicht einmal in Visby.
Am Freitag liefen wir schließlich in den Yachthafen von Hanko ein. Dort nach einer Sauna zu fragen, war das Natürlichste der Welt. „Itämeren Portti“ ist ein lebhafter Hafen mit einer beeindruckenden Zahl großer Yachten – etwas Vergleichbares hatten wir zuvor nur in Visby gesehen. Die privaten Saunazeiten waren zwar bereits ausgebucht, also trennten wir uns in Damen- und Herrensauna. Es war voll, heiß und einfach herrlich. Vermutlich fühlt sich so ein Smiley den ganzen Tag.
Hamburg VII 2026